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Extra 400 startete 2025 zu schwer zum Unfallflug ab Samedan

Aktuelle Nachricht aus dem UL-Marktplatz Newsroom vom 25.05.2026 – Quelle: SkyNews CH. Extra 400 startete 2025 zu schwer zum Unfallflug ab Samedan. 25. Mai 2026: Kurz nach dem Start ab dem Engadin Airport stürzte am 17. März 2025 die in D… Diese Nachricht wurde von der UL-Marktplatz Redaktion am 25.05.2026 im Newsroom veröffentlicht. Alle Hintergründe und die vollständige Meldung findest du nachfolgend.

25. Mai 2026: Kurz nach dem Start ab dem Engadin Airport stürzte am 17. März 2025 die in Deutschland als D-EXIK immatrikulierte Extra EA400 in La Punt Chamues-ch ab. Der Pilot und die beiden Passagiere verloren dabei ihr Leben. Laut dem kürzlich von der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST veröffentlichten Faktenbericht ist das Flugzeug zu schwer beladen gestartet.

Die Insassen des Unfallfluges waren vier Tage vor dem Unglück mit der Extra EA400 D-EXIK aus Dänemark ins Engadin geflogen. Laut dem jüngst veröffentlichten Faktenbericht der SUST, war das Flugzeug, beladen mit Gepäck, Passagieren und vollgetankt, 5 Prozent schwerer, als es die maximal zulässige Abflugmasse laut Pilotenhandbuch erlaubt. Dass das Flugzeug buchstäblich randvoll getankt wurde, zeigte sich auch daran, dass Treibstoff aus den Überflussventilen der Flügel austrat. Auch während des Rollens zur Startposition hielt das Austreten von Treibstoff an, worauf gemäß SUST auch die FISO-Mitarbeitrin des Samedan-Tower aufmerksam gemacht hatte.

 

Um 16.20 Uhr (UTC) startete die D-EXIK auf Piste 03 und hat nach rund 870 Metern Startrollstrecke abgehoben. Der genaue Flugverlauf konnte nur ungefähr rekonstruiert werden. Fest steht, dass das Unfallflugzeug nur knapp zwei Minuten nach dem Start in eine Linkskurve Richtung Albulatal an dessen Eingang in bewohntes Gebiet abgestürzte. Der Absturz war gemäß SUST nicht überlebbar und das ausgebrochene Feuer hat das Flugzeug sehr weitgehend zerstört, so dass auch für die SUST die Möglichkeiten begrenzt waren, im Wrack Informationen zum Unfallflug zu sammeln. Fest steht laut den Unfalluntersuchern, dass das Flugzeug nicht nur zu schwer beladen war, sondern der Schwerpunkt auch hinter der zulässigen Grenze lag. Eugen Bürgler

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Quelle: SkyNews CH